Nimmt man seine Umgebung bewusster wahr, fällt einem einiges mehr auf, als man glauben möchte. 2019 ging es mir so: Bei verschiedenen Gelegenheiten zu Fuß unterwegs, bemerkte ich, wie viel Obst in unseren Gärten und auf öffentlichen Grünflächen überreif wird, verkommt und schlussendlich ungenutzt am Boden landet.
Das gab mir einen Denkanstoß. Wie könnte man zumindest einen Teil davon sinnvoll verwerten? Meinem eigentlichen Beruf geschuldet, entwickelte ich daraus gleich eine Idee, kreierte einen Namen – ohne zu wissen, was auf mich zukommen würde, wenn ich das Projekt GRAZIDER wirklich in die Tat umsetze.
Ein Zider aus Rettungsobst. Gesagt, getan. Mit den richtigen Partnern an der Hand entstand schlussendlich ein trinkfähiges Getränk – mittlerweile in verschiedenen Sorten.
Weil der GRAZIDER mehr und mehr Anklang findet, können wir den Bedarf längst nicht mehr allein mit Rettungsobst decken. Unsere Äpfel bekommen wir daher auch von steirischen Obstbauern, die auf Qualität und Verarbeitung großen Wert legen.